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Diedrich Gerhard Soltau (*30.11.1836 † 17.03.1894) 
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21.01.1861 Diedrich Gerhard Soltau (* 30.11.1836 †17.03.1894) erhält die Gewerbeerlaubnis der Stadt Norden |
1867 D. G. Soltau erhält gegen Hinterlegung von 2.000 Goldtalern die Konzession zur Herausgabe einer Zeitung. Am 2. 7. 1867 erscheint der erste "Ostfriesische Courier". |
1904 Die Dampfmaschine für den Antrieb der Schnellpresse wird durch einen Gasmotor ersetzt. |
1907 Die erste Setzmaschine "Typograph" wird aufgestellt. |
1918 Wegen Papiermangels wird eine Notzeitung im halben Format für die Nummern zwei bis fünf gedruckt. |
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1922 Die Söhne des Gründers teilen das Unternehmen in die Firmen Otto G. Soltau ("Norderneyer Badezeitung") und Heinrich Soltau ("Ostfriesischer Courier"). |
Das Verlagsgebäude 1926 
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1925 Der Enkel des Gründers Diedrich Gerhard Soltau tritt als Schriftleiter in den Verlag ein. |
1945 Der "Ostfriesische Kurier" darf nach Ende des 2. Weltkrieges wie die gesamte unter den Nationalsozialisten gleichgeschaltete deutsche Presse nicht mehr erscheinen. Nur von den Besatzungsmächten gestattete Lizenzzeitungen sind erlaubt. |
Die damalige Setzerei
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1949 Heinrich Soltau stirbt im August 1949. Im Herbst 1949 wird die Pressefreiheit in Deutschland wiederhergestellt und der "Ostfriesische Kurier" erscheint erneut. |
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Diese Aufnahme der Belegschaft stammt aus den 50er Jahren  |
1950 Der Norder Zeitungsverlag kauft mit den Verlagen in Emden, Aurich und Rhauderfehn von der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" deren Lizenzausgabe für den Regierungsbezirk Aurich, die "Ostfriesen-Zeitung" mit Sitz in Leer. |
1953 Diedrich Gerhard Soltau verstirbt nach längerer Krankheit. Seine Frau Irmgard, geb. Lattmann, aus Goslar übernimmt die Verantwortung für den Verlag mit damals 64 Mitarbeitern. |
100 Jahre Ostfriesischer Kurier  |
1967 Der Ostfriesische Kurier wird 100 Jahre alt |
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Rotationsmaschine für den Zeitungsdruck 
Rotationshalle 1982 
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1973 Nach dem Tod von Irmgard Soltau übernehmen die älteste Tochter Ursula Basse-Soltau und der Verlagsleiter Heinrich Siever die Unternehmensführung. Siever verlässt den "Ostfriesischern Kurier" 1976 und wird Geschäftsführer bei der "Ostfriesen-Zeitung" in Leer. |
1979 –1982 Die Kündigung des Lohndrucks der "Emder Zeitung" stürzt die Firma in eine Existenzkrise. Seitdem 1945 durch die Bombardierung Emdens die dortige Zeitungsdruckerei vernichtet worden war, hatte sich der Norder Verlag vollständig darauf ausgerichtet, Zeitungen herzustellen. Rund ein Drittel der 100 Norder Mitarbeiter war 1979 mit dem Emder Lohnauftrag beschäftigt. Im Juni 1981 wird die letzte "Emder Zeitung" in Norden gedruckt. Am 1. 11. 1981 tritt Christian Basse als Mitglied der fünften Generation in die Geschäftsführung der Firma ein. Im Dezember 1981 verkauft der Verlag seine Immobilien in der Norder Innenstadt und baut 1982 ein modernes Druck- und Verlagshaus im Industriegebiet Leegemoor im Süden der Stadt. Mit neuer Unternehmensausrichtung und mit zusätzlichen Maschinen wird hier neben der Zeitungsproduktion vor allem der mehrfarbige Illustrationsdruck in großem Umfang aufgenommen. Das überregionale Marketing findet jetzt von Norden aus, unter dem Logo Soltau-Kurier-Norden und der neuen Firmierung SKN Druck und Verlag GmbH & Co. (SKN), statt. |
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1985 Die Ostfriesische Presse Druck GmbH (OPD) wird unter Beteiligung von SKN gegründet. Die Druckerei der Emder Zeitung wird von der OPD GmbH übernommen und ausgebaut. Der Chefrotationsdrucker des "Ostfriesischen Kuriers" und seine Kollegen übernehmen neue Arbeitsplätze in Emden und drucken u. a. wieder die "Emder Zeitung". |

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1991 – 1992 Am 5. 12. 1991 wird von SKN und der Oldenburger Druckerei Hugo Prull die Industriedruck Norden GmbH & Co. (IDN) gegründet. 1992 nimmt in einer neuen Halle eine 16-Seiten-Rollenoffsetanlage vom Typ MAN Polyman die Produktion auf. |
1993 SKN erweitert seinen Druckvorstufenbereich um eine elektronische Bildverarbeitung (EBV) mit einem Linotype-Hell-Scanner. |
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1997 Bei der Industriedruck Norden wird eine zweite 16-Seiten-Rollenoffsetmaschine vom Typ Heidelberg Harris M 600 aufgestellt. |
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1999 – 2005 Die Druckerei der Ostfriesischen Presse Druck GmbH in Emden erneut ausgebaut. Eine MAN-Uniset-S70-Rotation für 32 Seiten Zeitungsformat bzw. 2 x 32 Seiten DIN-A4-Format im Heat-Set und Cold-Set wird aufgestellt. Eine CTP-Vorstufe von Creo und eine Weiterverarbeitung von Ferrag vor und hinter der Druckmaschine vervollständigen das Investitionsvorhaben.
Der technische Umbruch von bisher analoger Filmbelichtung zur digitalen Druckvorstufe ist einschneidend. Während noch 1999 über Film analog 60.000 Druckplatten belichtet werden, sinkt der Anteil der analogen Druckplattenbelichtung in 2001 auf nur noch 10 Prozent aller Druckplatten. Alle Mitarbeiter in den Montageabteilungen werden umgeschult, um jetzt die Seiten digital über den Computer zu umbrechen. Die Druckplatten werden nach vorgespeicherten Ausschießschemas automatisch bebildert. Die Arbeit im Stehen an groß dimensionierten A1-Montagetischen gehört der Vergangenheit an.
Das bisher größtes Investitionsvorhaben in der Geschichte der Firma mit 25 Millionen DM wird am Standort Emden in zwei Jahren durchgeführt. Im Januar 2000 wird mit dem Rammen von 500 Gründungspfählen mit einer durchschnittlichen Länge von 22 Metern das Bauvorhaben begonnen.
Am 28. Mai 2001 wird das erste Mal eine Ausgabe des "Ostfriesischen Kuriers" durchgängig in 4C-Euroskala gedruckt. Die neue Rotation ist aber in erster Linie für den Druck von Werbedrucksachen prädestiniert. Zeitungsbeilagen, Zeitschriften und Kataloge sind die Hauptproduktionen, die fortan bei der OPD hergestellt werden.
2003 wird die Uniset-Reotation mit einem weiteren Trockner und zusätzlichen Meß- und Regeleinrichtungen versehen für einen Heat-Set-Druck von 64-Seiten in einm Druckvorgang.
2005 SKN übernimmt bei der Ostfriesischen Presse Druck GmbH in Emden Gesellschaftsanteile von der Fa. Dunkmann in Aurich. SKN ist nun alleiniger Gesellschafter der OPD.
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2006-2009 SKN übernimmt die Mehrheit der Gesellschafteranteile am Neumann Verlag für Telekommunikationsverzeichnisse GmbH & Co. KG in Zetel. Der Neumann Verlag hatte nach der Wiedervereinigung im Umland von Leipzig sieben Telefonbücher verlegt. Seit 1998 war SKN in immer größerem Umfang Dienstleister für das Telefonbuchgeschäft geworden.
2006 verlegte SKN erstmals ein Regionales Telefonbuch für den Altkreis Norden. Danach wird das Telefonbuchgeschäft ausgeweitet auf Ostfriesland, Oldenburg und das Emsland.
2007 SKN kauft bei der Industriedruck Norden GmbH & Co. KG die Gesellschafteranteile von Prull-Druck Oldenburg. SKN ist damit alleiniger Gesellschafter der Industriedruck Norden. Im Zuge eines Kartellentflechtungsverfahrens wird die Überkreuzbeteiligung zwischen der Nordwest Zeitung, Oldenburg, und dem Ostfriesischen Kurier, Norden, wieder aufgelöst.
2008-2009 Am Standort Emden bei der Ostfriesischen Presse Druck wird eine Halle angebaut und eine neue MAN-Euroman-Rotation für 48 Seiten Din A4 im Heat-Set-Verfahren aufgestellt.
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